TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Forschungsstudie „Berücksichtigung aktueller Mobilfunkantennentechnik bei der HF-EMF-Expositionsbestimmung"


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Elektrotechnik und Informationstechnik
Förderkategorie
Auftragsforschung
Zeitraum
2020 - 2021
Drittmittelgeber
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Bewilligungssumme, Auftragssumme
Kategorie 10.000,00 - 99.999,00 €

Abstract:

Die TU Ilmenau hat zusammen mit der RWTH Aachen und der EM-Institut GmbH den Zuschlag für das vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ausgeschriebene Forschungsprojekt "Berücksichtigung aktueller Mobilfunkantennentechnik bei der HF-EMF-Expositionsbestimmung“ erhalten. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Beschreibung von Vorschlägen für Messverfahren zur Immissions- und Expositionsbestimmung von Massive-MIMO-Basisstationsantennen, die in 5G-Netzen verwendet werden. Das Messverfahren wird primär zum Zwecke eines Immissions-Monitorings verwendet und auf für die allgemeine Bevölkerung zugängliche Orte angewendet. Es ist die Bestimmung der Immissionen im Downlink vorgesehen. Der zu untersuchende Frequenzbereich liegt im 3,6-GHz-Band, da dieses Band das höchste für den Mobilfunk bzw. für mobiles Breitband vergebene Frequenzband ist. Zwar ist damit zu rechnen, dass während der Laufzeit des Projektes auch erste Anlagen von 5G in darunterliegenden Frequenzbereichen (z.B. 700 MHz) ausgerollt werden, allerdings sollen dafür nach derzeitigem Stand keine Massive-MIMO-Antennen eingesetzt werden. Deswegen spielen diejenigen Frequenzbereiche ohne Massive-MIMO-Technik für vorliegendes Projekt keine Rolle. Aus den Ergebnissen des Vorhabens kann abgeleitet werden, wie sich die maximale, tatsächliche sowie typische Exposition der allgemeinen Bevölkerung in Deutschland durch den Netzausbau ändert.
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