TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Entwicklung einer Simulation auf Basis der Partikelmethode zur Validierung der Werkzeugparameter, sowie Erforschung von Methoden zur Ermittlung des Werkzeugverschleißes und der Verschleißart


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM)
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2020 - 2022
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bewilligungssumme, Auftragssumme
190.000,00 €

Abstract:

Rührreibschweißen (FSW) wird als optimales Fügeverfahren für Nichteisenmetalle mit geringer Schmelztemperatur und für Mischverbindungen verschiedener Metalle verwendet. Vorteile des Verfahrens sind die sehr hohe Schweißqualität und die hohe Nahtfestigkeit bei geringem Verzug. Zusätzlich ist nur ein geringer Wärmeeintrag an den Bauteilen notwendig und Schweißfehler, wie Poren oder Risse bleiben aus. Das Fügen unterschiedlichster Materialien erlaubt auch das Fügen komplexer 3D-Geometrien bei geringem Energieeinsatz. Im Gegensatz zu vielen der bisherigen Untersuchungen im Gebiet des FSW, bei denen der Fokus entweder auf das Werkstoffverhalten oder auf die Prozessanalyse gelegt wird, wurde im Rahmen dieses FuE-Projekts viel Wert auf die Erfassung der Wechselwirkungen zwischen der Anlagentechnik, den Prozessparametern und den Fügepartnern gelegt. Weiteres Ziel ist es, die Werkzeuggeometrie (Verschleiß) innovativ zu verbessern. Die hohe Nachfrage aus der Automobilindustrie ist einer der Haupttreiber auf dem Markt für FSW-Anlagen. Mit dem Einsatz von FSW kann das Aluminiumschweißverfahren die Schwankungen in der Massenproduktion besser akzeptieren als andere Fügeverfahren.
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