TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Synergetische Kombination klassischer und neuronaler Ansätze der Mustererkennung zur Umsetzung auf industrietauglichen HW/SW­Bildverarbeitungssystemen (SyKoAMu)


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM)
Förderkategorie
Länder
Zeitraum
2020 - 2023
Drittmittelgeber
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
Bewilligungssumme, Auftragssumme
430.836,00 €

Abstract:

Im Vorhaben KOALA sollen für den Einsatz der Bildverarbeitung in Anwendungen der industriellen Qualitätssicherung Lösungen konzipiert, entwickelt und evaluiert werden, die durch das Verbinden der Vorzüge klassischer und neuronaler Ansätze der Informationsverarbeitung gekennzeichnet sind. Damit sollen die Voraussetzungen für zukünftige, innovative hybride Bildverarbeitungssysteme geschaffen werden, die ihre Alleinstellung sowohl durch Robustheit und Anpassungsfähigkeit als auch durch hohe Genauigkeit und Echtzeitfähigkeit demonstrieren. Die Fähigkeit zum Weiterlernen geänderter Objektmerkmale und damit zur robusten Objekterkennung unter wechselnden Bedingungen, die Fähigkeit zur KI-unterstützten hochgenauen messenden Auswertung von Objekteigenschaften und die Übertragung der Ergebnisse auf Hardwarelösungen für das industrielle Umfeld charakterisiert die wesentlichen Innovationen des hier verfolgten Vorgehens. Die Vorkenntnisse und Erfahrungen der Projektpartner TechnoTeam GmbH und TU Ilmenau ergänzen sich dabei und greifen bei der Realisierung des Verbundvorhabens eng ineinander, um größtmögliche Synergieeffekte zu ermöglichen. Die zu erforschenden und zu entwickelnden Methoden und Technologien sollen dem beteiligten Unternehmen erlauben, seine Produktpalette zu modernisieren und seine Markposition damit weiter auszubauen. Für nächste Generationen von Laser-Direktbelichtern werden die Ergebnisse zur Lösung aktueller Aufgabenstellungen beitragen und in weiteren Anwendungsfeldern neue Markanteile erschließen, die bisher der vorhandenen Technologie vorenthalten waren. Damit verbunden sind Steigerungen der Umsätze und letztendlich neue Arbeitsplätze am Standort Thüringen. Die Forschungseinrichtung TU Ilmenau baut weitere erfolgreiche wissenschaftliche Kollaborationen aus. Der über die Projektergebnisse mögliche Austausch und das hinzugewonnene KnowHow befördert die Weiterführung der Forschung und der angewandten Forschung auf diesem aktuellen Themengebiet.
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