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Projektdaten



Kniegelenksempyem als Risikofaktor für eine sekundäre Arthrose mit Endpunkt einer Endoprothesenimplantation


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Stiftungen
Zeitraum
2019 - 2020
Drittmittelgeber
Deutsche Kniegesellschaft e.V.
Bewilligungssumme, Auftragssumme
7.500,00 €

Abstract:

Hintergrund: Das Gelenkempyem ist eine durch bakterielle Erreger ausgelöste Infektion einer Gelenkhöhle und ist ein orthopädischer Notfall, der schwerwiegende Folgen haben kann. Das Risiko eine postinfektiöse Arthrose nach erfolgreich therapiertem Kniegelenksempyem zu entwickeln ist bislang unbekannt. Ebenfalls sind potentielle prädiktive Faktoren (Patient, Keim, Infekttherapie) für das Ergebnis hinsichtlich einer Arthroseentwicklung bislang nicht hinreichend untersucht. Beides wäre für eine Prognoseerstellung und damit auch für die Infekttherapie sowie Nachbetreuung der Patienten von hoher klinischer Relevanz. Fragestellung: In dem Projekt soll evaluiert werden, ob es eine von der Normalpopulation abweichende Inzidenz der Arthrose nach erfolgreich therapierter Kniegelenkinfektion gibt. Weiter sollen untersucht werden, ob bestimmte Risikofaktoren für die Genese einer postinfektiösen Arthrose nachgewiesen werden können? Arbeits- und Zeitplan: Retrospektiv werden von Patienten nach Kniegelenksinfektion die Patientenakten auf Nebenerkrankungen, Voroperationen, Risikofaktoren, die eine Infektion begünstigen, Keimspektrum, antibiotische Therapie untersucht und die Resultate dokumentiert. Des Weiteren werden die Patienten im Rahmen einer geplanten Nachuntersuchung klinisch untersucht und gescort sowie. Es ist eine Projektzeit von insgesamt 12 Monaten geplant.
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