TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Entwicklung eines Multiplex-Ansatzes zur Detektion von Antibiotikaresistenzen in gram-negativen Bakerien mit dem Fokus auf den Nachweis von einzelnen Phänotyp-bestimmenden Substitutionen; Definierung und Entwicklung der zu testenden Targets sowie deren Überprüfung


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2019 - 2022
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bewilligungssumme, Auftragssumme
190.000,00 €

Abstract:

Bakterielle Resistenzen gegenüber Antibiotika stellen zunehmend ein Problem für der Gesundheitsversorgung dar. Hierbei spielen vor allem die Gram-negativen Erreger eine zentrale Rolle. Um solche Erreger schnell und zuverlässig zu identifizieren und die Therapie bei kritisch kranken Patienten auf die noch wirksamen Antibiotika umzustellen, werden neue molekulare Diagnostika benötigt, die kostendeckend bis auf Punktmutationen die relevanten Gene unterscheiden können. Bislang wird dies unzulänglich abgebildet. Deshalb widmet sich das vorliegende Projekt der Aufgabe, ein Fluoreszenz-Array zur Detektion von den wichtigsten Resistenzgenen bei Gram-negativen Erregern zu entwickeln, welches in der Lage sein wird, Resistenzen gegenüber den wichtigsten Gram-negativen-Wirkstoffen, den Cephalosporinen der 3. bis 5 Generation, Monobactamen, Carbapenemen und Fluoroquinolonen zu detektieren. Dabei liegt der Schwerpunkt im Teilprojekt 1 (Targets und Validierung) bei der Definition der Zielgene sowie der Evaluierung der Primer und Sonden für die Detektion und Differenzierung. Ferner wird werden spezielle Mutagenese-Systeme zur finalen Systemvalidierung des Verfahrens entwickelt.
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