TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Verfahren zur Auswahl von Sicherungen in NS-DC-Systemen - Teilprojekt 2: Verifizierung des Verfahrens im erweiterten Spannungsbereich unter Einbeziehung von Batteriesicherungen


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Elektrotechnik und Informationstechnik
Förderkategorie
Auftragsforschung
Zeitraum
2019 - 2019
Drittmittelgeber
NH-HH Recycling e.V.
Bewilligungssumme, Auftragssumme
Kategorie 10.000,00 - 99.999,00 €

Abstract:

Im Projekt werden gezielte Untersuchungen zur Anwendung von Schmelzsicherungen zum Schutz von Personen und Anlagen vor Störlichtbögen in Niederspannungs-Gleichstrom-Systemen (NS-DG-Systemen) vorgenommen. Die Zielsetzung für den Personenschutz besteht darin, den Einsatzes von NH-Sicherungen mit der Auswahl von Persönlichen Schutzausrüstungen gegen die thermischen Gefahren eines Störlichtbogens (PSAgS) zu koordinieren. In den vorangegangenen Untersuchungen im Teilprojekt 1 ist ein Verfahren zur koordinierten Sicherungs- und PSAgS-Auswahl erarbeitet worden, das auf der Bestimmung von Kennwerten des DG-Störlichtbogens und der Ermittlung der Ausschaltzeit der Schmelzsicherungen aus Herstellerkennlinien unter Berücksichtigung der Stromdämpfung durch den Störlichtbogen und der Zeitkonstante des DG-Stromkreises beruht. Die Anwendbarkeit des Verfahrens wurde zunächst für einen begrenzten Parameterbereich bestätigt. In den Untersuchungen des Teilprojekts 2 sind die Parameterbereiche in Bezug auf die Netzspannung zu erweitern, um den Geltungsbereich der Berechnungsgrundlagen schrittweise auszudehnen und deren weitere Verallgemeinerung zu erreichen. Der Spannungsbereich ist auf Werte zwischen 100 V und 1000 V zu erweitern (bei Kurzschlussströmen von 4 kA und 7 kA und Zeitkonstanten von T = 5 ... 15 ms). Es ist vorgesehen, Grenzbedingungen der Existenz stabiler Störlichtbögen und/oder der thermischen Gefährdung von Personen durch Störlichtbögen zu berücksichtigen. Hinsichtlich der eingesetzten Schmelzsicherungen sind insbesondere Batteriesicherungen bzw. Sicherungen, die für Batterieanlagen vorgesehen sind, untersucht werden. Das verifizierte Auswahlverfahren soll als Hersteller- oder Anwendertool praktisch genutzt werden. Alle gefundenen Ergebnisse sind so aufzubereiten, dass sie für die Aufnahme in Anwenderleitlinien (wie DGUV-I-203-077) geeignet sind. v_2018_
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