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Projektdaten



Molekulargenetische Untersuchungen zum Nachweis von Effekten homöopathischer Therapien in Bezug auf intrazelluläre Signaltransduktion bei chronischer myeloischer Leukämie


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Stiftungen
Zeitraum
2015 - 2018
Drittmittelgeber
H. W. & J. Hector Stiftung zu Weinheim
Bewilligungssumme, Auftragssumme
300.000,00 €

Abstract:

Die chronische myeloische Leukämie (CML) stellt eine Modellerkrankung für Diagnostik und Therapie neoplastischer Erkrankungen dar. Die Aufdeckung der zugrunde liegenden zytogenetischen Aberration, das Philadelphia-Chromosom (Ph) mit dem BCR-ABL-Fusionsgen, ermöglichte die Übertragung molekularbiologischer Erkenntnisse in die klinisch-therapeutische Anwendung. Kaum eine andere Therapierichtung wird so kontrovers diskutiert wie die Homöopathie. Obwohl bis heute weder ein physikalischer oder pharmakologischer Wirkmechanismus für homöopathische Arzneien gezeigt werden konnte, belegen Umfragen, dass homöopathische Substanzen insbesondere von Tumorpatienten häufig begleitend zur schulmedizinischen Therapie eingenommen werden. Im Rahmen des Projekts soll eine große Kohorte von CML-Patienten befragt werden, wie häufig und welche homöopathischen Substanzen begleitend zur schulmedizinischen Therapie eingenommen werden. Unter Verwendung modernster molekulargenetischer Methoden sollen Untersuchungen zum Nachweis von Effekten derartiger homöopathischer Therapien in Bezug auf die intrazelluläre Signaltransduktion an CML-Zelllinien vorgenommen werden. Die hieraus gewonnen Daten könnten wichtige Erkenntnisse zur Wirkungsweise homöopathischer Substanzen bei CML-Patienten liefern.
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