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Projektdaten



FOR 1738: Häm u. Hämabbauprodukte, P Häm und Hämabbauprodukte als Modulatoren des Mikrozirkulations- und Exkretionsversagens der Leber


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
DFG
Zeitraum
2015 - 2019
Drittmittelgeber
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Bewilligungssumme, Auftragssumme
310.968,00 €

Abstract:

Die Bedeutung extrazellulären "freien" Häms wird zunehmend als pathogenetischer Schlüsselfaktor in der Progression einer unkomplizierten Infektion zur schweren Sepsis mit Organversagen anerkannt. Umgekehrt ist die erfolgreiche Kontrolle der Konzentration von biologisch verfügbarem Häm mit der Entwicklung eines "Toleranzphänomens" vergesellschaftet, in welchem die Präsenz von Bakterien durch den Wirt toleriert wird, ohne dass es zur Entwicklung eines Organversagens kommt. Das Verständnis solcher Phänomene ist im Licht der sich dramatisch entwickelnden Resistenzproblematik von größter Bedeutung, da konventionelle antiinfektive Strategien hier zunehmend versagen, eine Progression zur Infektion mit begleitendem Organversagen zu verhindern. Zur weiteren Charakterisierung der Rolle von Häm und dessen Abbauprodukten in der Pathogenese der Sepsis assoziierten Exkretionsstörung, soll in der 2. Förderphase die zelltypspezifische adaptive Rolle der HO1 durch Tamoxifen-induzierten unspezifischen oder zelltypspezifischen Knock-down (Hepatozyten, Kupffer- und Endothelzellen) der Genexpression untersucht werden.
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