TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Errichtung einer W2-Stiftungsprofessur Integrative Onkologie


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Stiftungen
Zeitraum
2017 - 2021
Drittmittelgeber
Deutsche Krebshilfe e.V.
Bewilligungssumme, Auftragssumme
916.000,00 €

Abstract:

Die Aufgabe der Integrativen Onkologie ist die Kombination und Koordination der verschiedenen für den Patienten sinnvollen Therapiemöglichkeiten aus Schulmedizin (einschließlich Palliativmedizin) und Psychoonkologie und sogenannter komplementärer Medizin im Hinblick auf seine Perspektiven und seine individuellen Behandlungsziele. Ziel der Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Integrative Onkologie ist es, die Handlungsbedingungen für diese Aufgabe zu erforschen und an einem universitären Tumorzentrum umzusetzen. Dabei werden nach einer wissenschaftlichen Klärung der Begriffe (komplementär – alternativ – integrativ etc.) eine Ist- und Bedarfsanalyse mit unterschiedlichen Schwerpunkten erfolgen (Fokus Patient, Arzt, andere Berufsgruppen, Arzt-Patienten-Kommunikation, Gesellschaft). Der zweite Schwerpunkt der Forschung besteht in der umfassenden Analyse der Bedeutung von Komplementärer und Alternativer Medizin (KAM) für die Patientenautonomie bzw. Patientenorientierung dar. In der Patientenversorgung stehen die Bereitstellung von Informationen (Datenbank), die Entwicklung eines zielgruppengerechten Fortbildungskonzeptes zur Kommunikation über KAM für verschiedene Berufsgruppen und der Ausbau der bereits in Jena bestehenden Individuelle Patientenberatung im Fokus. Die Lehre zu KAM wird im Wesentlichen in die bestehenden Lehrangebote integriert werden, darüber hinaus wird es spezifische Angebote geben, die insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit KAM fördern werden. In der klinischen Forschung steht die Entwicklung eines Konzeptes für eine strukturierte Forschung zu KAM im Vordergrund.
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