TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Erforschung von neuen trockenen Elektrodentechnologien, neuen Quanten- und optisch gepumpten Magnetometern und die Entwicklung von neuartigen Messinstrumenten...


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Informatik und Automatisierung
Förderkategorie
Länder
Zeitraum
2016 - 2018
Drittmittelgeber
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
Bewilligungssumme, Auftragssumme
936.523,25 €

Abstract:

Bioelektromagnetische Verfahren sind essentiell für die klinische Diagnostik u.a. in der Neurologie und Kardiologie (Krankheitsbilder: Schlaganfall, Epilepsie, Herzinfarkt, ... ) und besitzen enormes Potential für die personalisierte medizinische Versorgung. Dieser Megatrend eröffnet große Chancen für eine Vielzahl Thüringer Firmen. Ziel des Projektes BASls sind die Erforschung, Entwicklung und Validierung neuer Sensortechnologien und Signalanalyseverfahren, welche die Basis für neue Möglichkeiten in der Diagnostik und personalisierten Medizin bieten. Das Institut für Biomedizinische Technik und Informatik (BMTI) ist weltweit führend bei der Entwicklung einer neuen Klasse bioelektrischer Sensoren, den trockenen Elektroden. Das Institut für Photonische Technologien (IPHT) Jena ist weltweit führend bei Quanten- und op-tisch gepumpten Magnetometern. Beide Sensorarten sind optimal für einen Einsatz in der personalisierten Medizin geeignet. Das BMTI verfügt über international einmalige Expertise in der bioelektromagnetische Bildgebung und Analyse. Die Klinik für Neurologie des UKJ ist führend im Bereich Schlaganfall und Neurorehabilitation. Diese Expertisen sollen für ein neu-es Diagnostiksystem kombiniert werden. Die neuen Sensoren bieten dabei eine höhere Sensitivität, geringe Größe und lassen sich flexibel anordnen, wodurch sich völlig neue Möglichkeiten der Signalerfassung und Analyse bieten. Daher ergeben sich völlig neue Forschungsfragestellungen wie die Optimierung der Sensoranordnung, die Kombination elektrisch und magnetischer Messungen und Methodiken zur räumlich-zeitlichen Zerlegung mehrdimensionaler Daten. Ebenso müssen die neuen Techni-ken validiert werden, was durch Phantommessungen und Vergleiche mit konventionellen Messsystemen realisiert wird.
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