TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Roboterassistiertes Gangtraining in der orthopädischen Rehabilitation


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Informatik und Automatisierung
Förderkategorie
Länder
Zeitraum
2016 - 2019
Drittmittelgeber
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
Bewilligungssumme, Auftragssumme
593.627,59 €

Abstract:

ROGER wird eine intelligente IKT-Systemlösung für den Technologiebereich der Service- und Assistenzrobotik und die Anwendungsbereiche Gesundes Leben und Lebensqualität im Alter entwickeln. ROGER stellt insofern eine intelligente Systemlösung dar, da es alle dazu notwendigen Teilaspekte umfasst – von der medizinisch, sozialwissenschaftlich, technisch und gesetzgeberisch getriebenen Anforderungsanalyse an ein assistiertes orthopädisches Eigentraining (nach Prinzipien des nutzerzentrierten Entwurfs), über die eigentliche methoden- und technologiegetriebene Hardware- (Roboterplattform mit 3D-Sensorausstattung) und Softwareentwicklung (Erkennungs-, Interaktions-, Analyse- und Navigationsintelligenz) bis hin zur Evaluation der Systemlösung in klinischen Funktions- und Nutzertests unter laborähnlichen Bedingungen. In allen Entwicklungsphasen wird die konsequente Überwindung von Markteintrittsbarrieren und damit die zeitnahe wirtschaftliche Verwertbarkeit des Trainingsroboters als Systemlösungsprodukt der Firma MetraLabs GmbH sowie der mit ihm realisierbaren Rehabilitationsleistungen als Dienstleistung der Klinik ein zentraler Bestandteil sein. Projektbegleitend werden von Anfang an dazu auch Umsetzungsaspekte bei der Entwicklung und Markteinführung eines Medizinproduktes berücksichtigt. Die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Systemlösung als Dienstleistung soll zudem durch Beteiligung eines Kostenträgers (BARMER GEK, assoziierter Partner in ROGER) am Entwicklungsprozess nachhaltig unterstützt werden. Neben dem o.g. Thema IKTIPD 1.3 adressiert ROGER auch das Thema IKTIPD 1.1 „Intuitive und sichere Mensch-Maschine Interfaces“, da der Trainingsroboter über alltagstaugliche multimodale Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Patienten verfügen muss. Er muss den Patienten während des Gangtrainings im Raum robust wahrnehmen und erkennen können, dessen Bewegungsmuster erfassen und analysieren, dem Patienten fehlerreduzierende verbale (per Sprachausgabe) und nonverbale (per Lichtprojektionen, Farbmuster, Töne und elektrisch stimulierende) Korrekturhinweise vermitteln und von ihm sowie den Therapeuten und Medizinern einfach und sicher per Touchscreen intuitiv zu bedienen sein.
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