TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Wissenschaftliche Begleitung der Weiterentwicklung des 3D-Druckes, Design und Optimierung von Teststrukturen zur Charakterisierung der Materialien sowie der finalen Demonstratoren, inklusive deren Messungen


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2015 - 2017
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bewilligungssumme, Auftragssumme
175.000,00 €

Abstract:

Es soll die Herstellung von funktionalen Hybridbauteilen bestehend aus funktionalen Strukturen in einer Matrix aus Keramik bzw. Glaskeramik umgesetzt werden. Hierzu wird ein additives Fertigungsverfahren mit der Bezeichnung Multi-Material 3O-Druck verwendet, was von WZR aus dem pulverbasierten 3D-Druck weiterentwickelt wurde. Das geplante Projekt befasst sich mit der Realisierung keramischer Komponenten in Kombination mit funktionalen keramischen und meist metallischen Werkstoffen. Dadurch soll, in Anlehnung an die bereits etablierte L TCC-Technik (Low Temperature Co-Fired Ceramics) eine Funktionalisierung von Keramiken in drei Dimensionen ermöglicht werden. Die Vorteile des Multi-Material 3D-Drucks gegenüber der LTCC-Technik werden darin gesehen, dass mit vergleichsweise geringem Aufwand neue Strukturen (Prototypen) entwickelt werden können und geometrische Restriktionen, die durch den Siebdruck geben sind, überwunden werden. Darüber hinaus bietet der 3D-Druck bei der Erzeugung von Kavitäten in mikroelektronischen Packages eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative, da bei Einsatz konventioneller Folien ein Großteil des Materials ausgeschnitten wird.
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