Projektdaten
Protecting Preterm Infants’ Sleep with Machine Learning
Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Drittmittelgeber
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bewilligungssumme, Auftragssumme
25.000,00 €
Abstract:
Frühgeborene Babys auf Intensivstationen werden oft im Schlaf gestört – obwohl Schlaf für die gesunde Entwicklung ihres Gehirns entscheidend ist. Dieses Projekt nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und unauffällige Sensoren (z. B. eine dünne Bewegungsmatte und EKG), um den Schlaf von Frühchen kontaktlos und in Echtzeit zu überwachen. So können Pflegekräfte medizinische Routinemaßnahmen gezielt auf Wachphasen legen und den Schlaf schützen. In einem ersten Schritt wird die Methode mit Langzeitaufzeichnungen und Videoanalysen getestet. Später soll ein Echtzeit-System entstehen, das Schlafphasen direkt am Bett anzeigt – ähnlich wie ein „Schlaf-Ampelsystem“ für das Pflegepersonal. Langfristig könnte dies nicht nur den Stress für die Babys reduzieren, sondern auch helfen, den Zusammenhang zwischen Schlafqualität und späterer Entwicklung (z. B. Lernfähigkeit) besser zu verstehen. Das Projekt verbindet Medizin, KI und Technik, um die Versorgung von Frühgeborenen individueller und schonender zu gestalten – mit dem Ziel, ihre langfristigen Gesundheitsschancen zu verbessern.