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Projektdaten



GHAP - Global Health Attribution Project


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
International
Zeitraum
2025 - 2027
Drittmittelgeber
Wellcome Trust
Stichwort
Bewilligungssumme, Auftragssumme
86.000,00 €

Abstract:

Das Global Heat Attribution Project (GHAP) untersucht die Auswirkungen des Klimawandels – insbesondere steigender Temperaturen – auf die Gesundheit von Müttern und Kindern. Dazu werden Klima- und Gesundheitsdaten aus verschiedenen Weltregionen (Afrika, Europa und Lateinamerika) zusammengeführt und mithilfe moderner Datenanalyse ausgewertet. Ein zentrales Ziel ist es, den Einfluss des menschengemachten Klimawandels klar von natürlichen Klimaschwankungen zu unterscheiden und dadurch präzisere Aussagen über gesundheitliche Risiken zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts werden digitale Plattformen und innovative Methoden entwickelt, um den Zusammenhang zwischen Hitze und gesundheitlichen Folgen – wie etwa Frühgeburten – möglichst genau und zeitnah zu erfassen. Auf dieser Grundlage entstehen neue Indikatoren, die in bestehende Gesundheitssysteme integriert werden können, um die Auswirkungen des Klimawandels kontinuierlich zu überwachen und Anpassungsmaßnahmen zu bewerten. GHAP verfolgt einen anwendungsorientierten Ansatz: Die gewonnenen Erkenntnisse sollen direkt in politische Entscheidungsprozesse einfließen und Regierungen sowie internationalen Organisationen helfen, wirksame Strategien zum Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen – insbesondere schwangerer Frauen und Kinder – zu entwickeln. Darüber hinaus trägt das Projekt dazu bei, globale Standards in der Klimafolgenforschung zu setzen, Ressourcen gezielter einzusetzen und eine evidenzbasierte Grundlage für politische und rechtliche Maßnahmen im Kontext von Klimawandel und Gesundheit zu schaffen.
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