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Projektdaten



Metabolische Programmierung von Makrophagen bei granulomatösen Entzündungen in der Haut


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
DFG
Zeitraum
2025 - 2025
Drittmittelgeber
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Stichwort
Bewilligungssumme, Auftragssumme
51.083,83 €

Abstract:

In den letzten Jahren hat sich der Immunstoffwechsel von Makrophagen (M?) zu einem spannenden und vielversprechenden Wissenschaftsgebiet entwickelt. Wir verstehen jetzt, dass es eine grundlegende Interaktion von Immunsignalkaskaden und Stoffwechselwegen gibt, welche die M?-vermittelte Immunantwort kritisch regulieren. So ist es allgemein akzeptiert, dass der Immunstoffwechsel ein großes Potenzial für medizinische Anwendungen bietet. Allerdings weisen unserer vorläufigen und die wenigen publizierten Daten für humane Zellen und Gewebe auf kritische Unterschiede zu den für Mäuse veröffentlichten Erkenntnissen hin. Daher bleiben relevante Mechanismen und Konzepte im Menschen schlecht definiert. In diesem Projekt möchten wir auf der einen Seite der Frage nach jenen Mechanismen, die den humanen M?-Metabolismus steuern, nachgehen. Auf der anderen Seite wollen wir auch untersuchen, wie Metabolismus humane M? phänotypisch und funktionell reguliert. Wir schlagen umfassende Analysen an primären menschlichen M? und humanen Blut- und Hautproben von Patienten mit granulomatösen Erkrankungen vor. Unsere Ziele sind, die bio-energtischen Profile entzündlicher M? und insbesondere die Rolle von Glykolyse und Glykolyse-assoziierten Stoffwechselwegen für die M?-Biologie zu definieren. Ferner schlagen wir vor, mittels bulk und single-cell RNA-Sequenzierungsanalysen, sowie Metabolomics von Blut- und Hautproben von Patienten mit Granulomatosen, die Rolle der Glykolyse und verwandter Stoffwechselwege in der Pathophysiologie dieser Erkrankungen zu definieren. Die single-cell RNA-Sequenzierungsanalysen werden die Transkriptome aller Immunzellen in der Haut enthalten. Daher werden diese Ergebnisse nicht nur für den M?-Metabolismus im Kontext dieses Antrages große Bedeutung haben, sondern werden auch spannende Möglichkeiten bieten, andere Stoffwechselwege in M? und anderen Immunzellen zu untersuchen. Für solche Analysen besteht ein großer Bedarf, da kutane Granulomatosen, welche durch M?-Infiltrate definiert sind, in der Summe häufig, regelmäßig fehldiagnostiziert und meist schwer zu therapieren sind. Ein detailliertes Verständnis des Immunmetabolismus in menschlichen M? und der Pathophysiologie der kutanen Granulomatosen birgt langfristig großes Potenzial für die Entwicklung neuer Krankheitsklassifikationen, die Diagnostik sowie für die Identifizierung therapeutischer Angriffspunkte bei Erkrankungen im Menschen.
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