TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Entwicklung einer Methodik zur Einstellung der chemischen Zusammensetzung und Oberflächengeometrie bei additiv hergestellten Temperierungskanälen


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Maschinenbau
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2025 - 2028
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Stichwort
Bewilligungssumme, Auftragssumme
220.000,00 €

Abstract:

Das Ziel des Forschungsprojekts „KLAR-DED" ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Nachbearbeitung und Reinigung von Temperierungskanälen in additiv hergestellten Spritzgusswerkzeugen aus Aluminiumlegierungen. Durch die innovative Gestaltung der Kanäle wird eine konturnahe Temperierung der Werkzeugkavitäten ermöglicht. Die Kanäle weisen jedoch durch das additive DED-Arc-Verfahren hohe Oberflächenrauheiten sowie herstellungsbedingte Rückstände auf, die mit dem im Projekt zu entwickelnden Verfahren entfernt werden sollen. Hieraus ergibt sich ein Bedarf an definierter lokaler Materialentfernung. Um den zur Anwendung kommenden elektrochemischen Abtrag lokal präzise steuern zu können, ist die Entwicklung einer speziellen Gegenelektrode erforderlich. Dieses sogenannte Mikro-SLM-Bauteil muss aufgrund seiner geringen Dimensionen (<0,8 mm) additiv baubar sein, supportfrei gefertigt werden können (ohne Stützstrukturen oder mit leicht zu entfernenden Stützstrukturen) und während des Fertigungsprozesses des Spritzgusswerkzeugs in den Temperierungskanal eingelegt werden können. Weiterentwickelt werden muss hierbei der additive Fertigungsprozess SLM zur Anwendung auf Mikrobauteile.
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