TU Ilmenau Humbold Bau

Projektdaten



Blindleistungsbereitstellung im C2RT-Betrieb


Hochschule
TU Ilmenau
Fakultät/Einrichtung
Zentrum für Energietechnik
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2021 - 2024
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bewilligungssumme, Auftragssumme
361.052,00 €

Abstract:

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung einer einheitlichen, robusten und interoperablen Methode zur Nutzbarmachung von Blindleistungspotenzialen aus dem VN für eine verlässliche Integration in die Übertragungsnetzführungsprozesse (weak ahead planing process - WAPP bis close to real time - C2RT). Auf Basis bereits durchgeführter Projekte und Umsetzungen bzgl. Blindleistungsoptimierung (Q-OPF) und Bereitstellung soll in Absprache mit den VNB und ÜNB standardisierte Methoden, inklusive Umsetzungs-­ bzw. Implementierungsrichtlinien entwickelt und bei den beteiligten VNB realisiert werden. Dieser Q-OPF (basierend auf vorhandenen Vorarbeiten) soll direkt mit der Redispatchdimensionierung abgeglichen werden und in die RD2.0-Plattform integriert werden. Somit kann eine Gesamtsystemoptimierung durchgeführt werden. Durch den Einsatz von Blindleistung lassen sich Optimierungspotenziale bzgl. der Redispatchdimensionierung heben, so dass der Einsatz von Redispatchmaßnahmen minimiert werden kann, was zu direkten Kostenersparnissen führt. Die somit bestimmte, und für den ÜNB zur Verfügung stehende, Blindleistungsflexibilität kann dann über die Redispatchplattform einheitlich angeboten werden. Im Rahmen des Teilvorhabens ergeben sich seitens TUIL zwei wesentliche Zielstellungen. Das erste Ziel richtet sich hinsichtlich der Konzeption neuer Methoden bzw. Erweiterung bereits bestehender Methoden zur Bestimmung erhebbarer Blindleistungspotenziale in unterlagerten Verteilernetzen im C2RT Betrieb. Im allgemeinen Kontext der Flexibilitätsbestimmung aus dem Verteilernetz hat die TUIL bereits in mehreren Projekten seine Kenntnisse auf diesem Gebiet in Konsortien eingebracht und ausgebaut. Novum in diesem Projekt ist die Erweiterung der bereits entwickelten Methoden die Berücksichtigung von Unsicherheiten in den zugrundeliegenden Prognosedaten. Speziell liegt hier der Fokus auf der Entwicklung von robusten Methoden zur Bestimmung gesicherter Abrufpotenziale durch den ÜNB.
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