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Projektdaten



FOR 5151: Quantifizierung des Zusammenhanges zwischen Leberperfusion und -funktion bei erweiterter Leberresektion - Ein systemmedizinischer Ansatz (QuaLiPerF), P6 - In vivo MRT-Untersuchungen von Leberfunktion, Perfusion und Fettverteilung im Tiermodell


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
DFG
Zeitraum
2021 - 2025
Drittmittelgeber
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Bewilligungssumme, Auftragssumme
314.536,00 €

Abstract:

Im Rahmen des übergeordneten Ziels der Forschungsgruppe QuaLiPerF, ein datenintegriertes, multiskaliges Verständnis für den Zusammenhang zwischen Leberperfusion und -funktion und deren Wiederherstellung nach erweiterter Leberresektion (ePHx) zu gewinnen, widmet sich dieses Projekt experimentellen MRT-Untersuchungen an Ratten. Ziel des Projektes ist, eine umfassende MRT-Toolbox für die Kleintierbildgebung bei 9,4T zu etablieren und ortsaufgelöste, multiparametrische, quantitative In-vivo-Informationen zu Lebergröße, -funktion und -perfusion unter verschiedenen experimentellen Versuchsbedingungen bereitzustellen. Die Toolbox wird für die MRT-Untersuchungen vor und nach Pfortaderligatur (portal vein ligation, PVL) und erweiterter Leberresektion eingesetzt, und die Tiere werden während der Regeneration longitudinal untersucht. Darüber hinaus werden die Auswirkungen einer Fettdiät auf die verschiedenen MRT-Parameter, die zur Charakterisierung des Leberstatus herangezogen werden, ebenfalls longitudinal untersucht. Die akquirierten MRT-Daten dienen der Erfassung und Analyse der physiologischen Anpassungen, die aufgrund der Fettdiät, der PVL sowie in Reaktion auf die ePHx während der Regeneration der Restleber auftreten. Zusammen mit den komplementären experimentellen und klinischen Daten aus weiteren Projekten der Forschungsgruppe bilden sie eine wichtige Informationsquelle für einen Vergleich mit den zeitlichen Änderungen, die von den, in weiteren Projekten der Forschungsgruppe entwickelten, mathematischen Modellen vorhergesagt werden. Die in diesem Projekt gesammelten Daten stehen außerdem zur Verfügung, um sie, mit Hilfe statistischer Methoden, auf unterschiedlichen Skalen in die entsprechenden Modelle zu integrieren. Nach Abschluss der ersten Förderphase der Forschungsgruppe stehen umfangreiche experimentelle In-vivo-Daten zur Verfügung, die zusammen mit den iterativen Rechenmodellen und der Datenintegration eine bessere Vorhersage der Wiederherstellung der Leberfunktion ermöglichen.
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