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Projektdaten



DZP - Entwicklung eines wissenschaftlichen Konzeptes für das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit - Arbeiten am Standort Jena/Magdeburg/Halle


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2021 - 2022
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bewilligungssumme, Auftragssumme
49.658,28 €

Abstract:

Im Fokus des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZP) steht die vielseitige translationale Forschung zu häufigen psychiatrischen Erkrankungen sowie der psychischen Gesundheit der Bevölkerung im Allgemeinen. C-I-R-C weist hierfür langjährige, komplementäre Expertisen auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Inflammations- und Mikrobiomforschung auf, mit einer Forschungsstrategie zur Beeinflussung neuronaler Schaltkreise bei psychischen Erkrankungen. Das Hauptziel ist dabei die Übertragung dieser Erkenntnisse in die Verbesserung der seelischen Gesundheit. Im C-I-R-C erforschen wir die Grundlagen und klinische Anwendung an Tieren und Menschen auf der mikroskopischen bis hin zur makroskopischen Ebene. Der gemeinsame Standort Jena/Halle/Magdeburg wird die Erforschung (mal)-adaptiver neuronaler Schaltkreise und deren Zusammenspiel mit Inflammationsprozessen sowie mit dem Mikrobiom vorantreiben und eine gemeinsame Bioimaging- Plattform von der molekularen Ebene bis hin zur Patientenebene aufbauen. Unsere drei Hauptstärken umfassen dabei: (1) die Multiskalen- und Multispezies-Forschung zu Gehirnschaltkreisen, die maladaptiven Prozessen gestörter sozialer Interaktionen zugrunde liegen, (2) die Expertise in Inflammationsprozessen und deren Einfluss auf Neuroplastizitätsmechanismen sowie in der Mikrobiomforschung, und (3) die Expertise in mehrstufigen Methodenentwicklungen und -anwendungen im Bereich Bioimaging. Dieses einzigartige und integrative Portfolio werden wir für die Beschreibung von neuronalen Zugangspunkten in das DZP einbringen. Hierdurch können Ursachen gestörter Maladaption bei psychischen Erkrankungen auf der Ebene von Inflammationsprozessen und Hirnplastizität gemeinsam untersucht und Effekte auf soziale Interaktionen verstanden werden. So entstehen neue diagnostische Marker und neuronale Angriffspunkte für neuartige präventive wie therapeutische Interventionen.
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