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Projektdaten



CORONA-ICROVID - Identifikation kardiovaskulärer und molekularer Prognosefaktoren für die Morbidität und Mortalität bei COVID-19-Sepsis


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2021 - 2023
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bewilligungssumme, Auftragssumme
2.440.450,99 €

Abstract:

Mit diesem Projektvorhaben soll ein signifikanter Beitrag zur Bewältigung der COVID-19-Krise geleistet werden, indem klinische und molekulare Mechanismen der COVID-19-Erkrankung in der Akutphase und im weiteren Verlauf – mit einem Fokus auf das kardiovaskuläre Geschehen – erforscht werden. Bei dem Krankheitsbild Sepsis, auch Blutvergiftung genannt, führt eine fehlregulierte Wirtsantwort des Körpers auf eine Infektion zu lebensbedrohlichen Organversagen. Auch bei schweren Fällen der durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelösten Erkrankung „Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ kann es zu einer Sepsis kommen. Insbesondere gibt es Hinweise, dass es bei COVID-19 vermehrt zu kardiovaskulären Komplikationen kommt. Dazu zählen neben einer eingeschränkten Herzleistung auch eine Schädigungen der Gefäßinnenwände sowie thromboembolische Ereignisse. Es ist geplant, eine multizentrische prospektive Kohortenstudie auf deutschen Intensivstationen durchzuführen, um kardiovaskuläre und molekulare Prognosefaktoren für die mittelfristige Krankheitsschwere und Sterblichkeit nach COVID-19-assoziierter Sepsis zu identifizieren. Eine umfassende klinische Evaluierung mit Fokus auf das Herz-Kreislauf-System wird ergänzt um hochdimensionale laborchemische und molekularbiologische Analysen von Biomaterialien. Die wissenschaftlichen Arbeiten sollen zur Aufklärung der Pathophysiologie bei schweren COVID-19-Verläufen beitragen und somit eine Grundlage für die Entwicklung zielgerichteter personalisierter Therapien bilden.
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