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Projektdaten



DSDCare – Standardisierte Zentren – zentrierte Versorgung von DSD über die Lebensspanne


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2020 - 2023
Drittmittelgeber
Bundesgesundheitsministerium
Bewilligungssumme, Auftragssumme
166.576,00 €

Abstract:

Angestrebt wird eine Verbesserung der Struktur- und Prozess- und Ergebnisqualität der Versorgung von Menschen mit DSD (Differences in Sex-Development) über die Lebensspanne durch leitlinienkonforme Ausrichtung von Zentren und nationale Netzwerkbildung. Menschen mit DSD (im Deutschen „Besonderheiten oder Varianten der Geschlechtsentwicklung“) fühlen sich vom Gesundheitssystem unzureichend betreut, beklagen ein Defizit an medizinischer Expertise und mangelnder Bereitschaft, auf die Besonderheit der Geschlechtsentwicklung auch im gesellschaftlichen Kontext einzugehen. Dies führt zu Fehl-, Unter- und Überbehandlung. Die Probleme in der Betreuung von Menschen mit DSD sind durch die Vielfalt der spezifischen Entitäten und der Komplexität des Versorgungsbedarfs einerseits und den Mangel an Evidenz und der Fragmentierung der Versorgungslandschaft andererseits bedingt. Um sinnvolle Versorgungspfade und patientenorientierte Prozesse zu etablieren und die Empfehlungen der bestehenden S2K-Leitlinie zu präzisieren, zu validieren und ggf. zu optimieren ist eine Harmonisierung der Betreuung von Menschen mit DSD in Deutschland sowie eine Bündelung und Vernetzung von gemeinsamen und speziellen Kompetenzen notwendig.
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