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Projektdaten



Nationales Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu COVID-19: NAPKON - Nationales Pandemie Kohorten Netz


Hochschule
Universitätsklinikum Jena
Fakultät/Einrichtung
Medizinische Fakultät
Förderkategorie
Bund
Zeitraum
2020 - 2021
Drittmittelgeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bewilligungssumme, Auftragssumme
408.597,42 €

Abstract:

Das Vorhaben ‚Nationales Pandemie Kohorten Netz‘ (NAPKON) etabliert ein Netzwerk aus essenziellen Infrastrukturen und Kohortenplattformen, die gemeinsam und in der Interaktion mit weiteren Komponenten des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin zu COVID-19 (NaFoUniMedCOVID-19) die wesentliche Grundlage für das erfolgreiche Verständnis und damit für die Bekämpfung von Pandemien am Beispiel von der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) bietet. Das Konzept kann durch die zentralen und plattformübergreifend wirkenden Infrastrukturen (Interaktions-, Epidemiologie-, Bioproben-, und Integrationskern) eine höchstmögliche Qualität und Harmonisierung realisieren, die in drei maßgeschneiderten, komplementären Kohortenplattformen an die jeweiligen Zielgrößen orientiert und im Falle eines neuen pandemischen Kontexts adjustiert und skaliert werden. Alle Aktivitäten konvergieren in einer übergreifenden, harmonisierten Sammlung und Nutzung von Daten und Bioproben aufbauend auf den Vorarbeiten zum „German Corona Consensus“ (GECCO) und unter Einbeziehung aller Gesundheitssektoren mit der Universitätsmedizin im Mittelpunkt. Der Aufbau des Netzwerkes am Beispiel der aktuellen COVID-19-Pandemie gewährleistet zeit- und kosteneffiziente Ressourcennutzung bei hoher Daten- und Biomaterialqualität und zentral koordinierten Zugangsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage können wissenschaftliche und versorgungsrelevante Fragestellungen umfassend und mit sehr geringer Latenz adressiert sowie repräsentative, evidenzbasierte Informationen zu pandemiespezifischen Risikofaktoren, Krankheitsverläufen und -folgen generiert werden. Konzepte zur Berücksichtigung der sektorübergreifenden Versorgung, vulnerabler Patient*innengruppen und Genderfragen wurden in allen Projektteilen berücksichtigt. NAPKON stellt damit ein nachhaltiges, integratives und umfassendes Konzept dar, das einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen bei der Abwehr und Bewältigung von Pandemien insbesondere auf Ebene der öffentlichen Gesundheitsfürsorge, im Krankenhaus- und Patient*innenmanagement sowie aus individueller Patient*innenperspektive leistet.
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